Wer seinen Haushalt ökologisch gestalten möchte, der sollte sich nicht nur auf die eigenen vier Wände beschränken, sondern dies auch in seinem Garten leben. Denn gerade in diesem Bereich bieten sich viele Möglichkeiten, der Umwelt etwas Gutes zu tun und seinen Garten dabei auch noch schön zu gestalten.
Auch die Gartenmöbel müssen passen
Der ökologische Aspekt sollte schon bei der Auswahl der Gartenmöbel beginnen. Setzen Sie in diesem Bereich auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz. Wenn möglich sollten die Gartenmöbel aus dem Holz von einheimischen Arten gefertigt sein und das FSC Siegel für die nachhaltige Holzproduktion tragen. Tropenhölzer oder Kunststoff haben im ökologisch geprägten Garten nichts zu suchen.
Den Garten richtig bepflanzen
Der Garten mit seiner Bepflanzung wird besonders schön, wenn er als Naturgarten mit einheimischen Pflanzen gestaltet wird. Dabei sollte nicht nur auf die Bedürfnisse der menschlichen Nutzer Rücksicht genommen werden, sondern auch an die tierischen Bewohner sollte gedacht werden. Deshalb empfiehlt sich besonders die Anpflanzung von heimischen Pflanzen, denn diese sind nicht nur robust und pflegeleicht, sondern bieten der lokalen Tierwelt genau das, was sie braucht. Schmetterlinge, Hummeln und Bienen werden so von Ihrem Garten angezogen. Aber auch Igel und Vögel werden unter diesen Voraussetzungen mit der Zeit den Garten bevölkern und es Ihnen ermöglichen, die Natur direkt vor Ihrer Haustür zu beobachten. Doch Wildblumen sind nicht nur für die Tierwelt da. Im Sommer werden Sie den Garten in ein angenehm duftendes Blütenmeer verwandeln. Neben Wildblumen kann man auch heimische Obstsorten in den Garten integrieren und so sich selbst und den Tieren in Ihrem Garten kulinarische Genüsse bereiten. Das Fallobst wird von den Tieren genutzt, während Sie echte Bioprodukte in Ihrer Küche nutzen können - und das völlig kostenlos. Hierdurch werden Sie zumindest teilweise zum Selbstversorger.
Dekorieren können Sie den Garten durch die Errichtung von Trockenmauern mit Steinen, die Sie vor Ort finden. Einmal bepflanzt bieten diese Mauern einen wunderschönen Anblick und gewähren außerdem vielen Tieren einen wertvollen Lebensraum. In diese Landschaft lassen sich überall Gartenmöbel integrieren, von denen aus man die Natur beobachten und genießen kann.
Gift und Kunstdünger sind unnötig
Dass in einem Naturgarten auf Gifte und Kunstdünger verzichtet wird versteht sich von selbst. Um den Garten zu pflegen, gibt es jedoch umweltfreundliche Alternativen. Schnecken lassen sich zum Beispiel statt mit Gift auch mit einer Mischung aus Kalk und Sägemehl oder mit altem Kaffeesatz fernhalten. Auch einige Pflanzenarten können eine wirksame Barriere bilden. Gegen andere Schädlinge kann man sich ebenfalls mit natürlichen Mitteln schützen und häufig findet man diese sogar in seinem eigenen Garten. So hilft ein Brennnesselsud zum Beispiel gegen Milben und Blattläuse.
Eine Düngung des Gartens kann auch auf natürlichem Wege erreicht werden. Hat man in seinem Garten Gründüngungspflanzen, so lockern diese mit ihren Wurzeln den Boden auf und düngen ihn, indem sie ihm nach dem Verblühen organische Masse zuführen.

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